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Die Brutpflegerinnen wurden 2017 von den Schauspielerinnen und Kulturmanagerinnen Susanne Preissl und Eva Puchner ins Leben gerufen. Ihre ersten Projekte fanden überwiegend im öffentlichen Raum statt und verfolgten das Ziel, Frauen durch feministische und künstlerische Aktionen zu stärken. Inzwischen haben sie ihr Spektrum erweitert und arbeiten in vielfältigen Formaten und Räumen. Ihre Kunst zielt darauf ab, Frauen zu empowern. Ihre Arbeitsweise ist interdisziplinär, und sie agieren an den Schnittstellen von darstellender Kunst, Performance, Installation und Musik. 

Bisherige Projekte: 

2024 Elternschaft ist keine Privatsache, Kosmos Theater ‖ 2023 Gleichstellungsmonitor, Wappensaal Rathaus ‖ 2023 Kremser Zentrale für das Unbezahlbare ‖ 2021 Mobile Hacklerinnen*zentrale – Performance mit Lastenfahrrad ‖ 2020 Zentrale für gleichberechtigtes Arbeiten in Zusammenarbeit mit der AK Frauenabteilung, Meidlinger Hauptstraße ‖ 2020 Zerstört das Patriarchat und nicht unseren Planeten im Rahmen des internationalen Frauentags, Siebensternplatz ‖ 2019 Plattform für Streitreden, Karlstags, brut Karlsplatz ‖ 2018 Frauenwahlrechtabschaffungs-zentrale – Eine long duration Performance, Karlsplatz, Folgeveranstaltungen im brut (Bring your own booze) und Kosmos Theater (100 Jahre Frauenwahlrecht) ‖ 2017 Performance Bossy Bitches, Fearleaders Kalender Release Party, WUK

widerstand im gras

Ein Best-Of-Picknick zum fast 10-jährigen Jubiläum der Brutpflegerinnen

 

Zwischen Wegbegleiter:innen, Fans & Friends, zufälligen Zuhörer:innen und interessiertem Publikum, vorbeifahrenden Fahrrädern, Kindern, Hunden, Bierdosen und Kuchen lesen Die Brutpflegerinnen ausgewählte Texte aus ihren Performances der vergangenen Jahre.

WIDERSTAND IM GRAS ist kein Jubiläum im klassischen Sinn. Das Picknick versteht sich als Sichtung eines Archivs aus Haltungen, Forderungen, Provokation, Überspitzung und gemeinsamer Vision und Widerstand.  Im Mittelpunkt stehen Themen, die Die Brutpflegerinnen seit ihrer Gründung beschäftigen: Care-Arbeit, Geschlechtergerechtigkeit, Solidarität, gesellschaftliche Verantwortung, Erschöpfung der Frau, Widerstand und die Suche nach anderen Formen des Zusammenlebens. Was ist davon geblieben? Was hat sich verändert? Und was ist heute vielleicht dringlicher denn je?

Das Best-Of-Picknick lädt dazu ein, zurückzublicken und zugleich nach vorne zu denken: zum Wiedersehen und Solidarisieren, zum Ideen tüfteln, Austauschen und Weiterdenken. Ein Nachmittag im Gras – mit Texten, Gesprächen und der Frage, welche Utopien noch auf ihre Verwirklichung warten.

Termin:

8.August 2026 um 15 Uhr

Ort: Jesuitenwiese, 1020 Wien (in der Nähe der Toilettenanlagen)

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